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Pressemitteilung

Mittwoch, 24.04.2013

Offizielle Eröffnung der Nordumgehung, Abschnitt E

Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke bei der offiziellen Eröffnung der Nordumgehung, Abschnitt E

Heute haben Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke, Gewerbetreibende, Vertreter der Politik, beteiligte Unternehmen und Planer, sowie Projektbeteiligte aus der Stadtverwaltung das Band durchgeschnitten und die neue Verbindungsstraße zwischen der Dieselstraße und der Kruppstraße, den Teilabschnitt E der sogenannten Nordumgehung, dem öffentlichen Verkehr freigegeben.

„Wir freuen uns mit allen Beteiligten über die erfolgreiche Fertigstellung und möchten uns bei allen Anliegern und Gewerbetreibenden für ihre Geduld und ihr Verständnis bedanken", sagte Dr. Panke bei der offiziellen Eröffnung.

Die Maßnahme fing mit dem Ausbau der Straße Zur Fliethe (Abschnitt A) an, ging dann weiter mit dem Ausbau der Dieselstraße (Abschnitt F) und am heutigen Tag ist ein weiterer Abschnitt fertig gestellt, der Abschnitt E:

Die Verbindungsstraße zwischen der Dieselstraße und der Kruppstraße sowie eine lückenlose Straßenverbindung zum überörtlichen Straßennetz in Richtung Velbert und zur Autobahn A535.

Die Straßenverbindungen zum überörtlichen Straßennetz wären ohne Förderung durch den Bund und das Land NRW nicht möglich gewesen. Von den Gesamtausgaben für die beiden Bauabschnitte E und F (Ausbau der Dieselstraße und Anbindung an das Gewerbegebiet Kruppstraße) in Höhe von rund 3.4 Millionen Euro wurden 65% durch Bundesfinanzmittel finanziert und die Stadt hat einen Eigenanteil von 35%, das sind rund 1,2 Millionen Euro, zu tragen.

Ein besonderer Dank gilt an die Fördergeber und insbesondere allen am Förderprojekt beteiligten Personen beim Landesministerium und der Bezirksregierung Düsseldorf.

Ohne die öffentliche Förderung wäre diese große Investitionsmaßnahme nicht möglich gewesen, die für Wülfrath viel Gutes bringt:

·        Insbesondere die Entlastung der Ortsdurchfahrt Wilhelmstraße und der Nevigeser Straße, Trennung von Schwerlastverkehr und Individualverkehr mit positiven Effekten für Anwohner und den Verkehrsfluss

·        Das Gewerbegebiet Nord-Erbach kann auch über die Nordumgehung besser vom Autobahnanschluss der A535 profitieren

·        Verbesserung für die Liefer- und Kundenverkehre der dort ansässigen Unternehmen

·        Unternehmensstandorte, die bislang nur in der "2.Reihe" lagen, wandern nun in die 1. Reihe

·        Die neuen Straßenverbindungen zum überörtlichen Straßennetz werden insgesamt zu einer Aufwertung der beiden Gewerbegebiete Nord-Erbach und Kocherscheidt führen und neue Ansiedlungsmöglichkeiten eröffnen.

·        Pluspunkt bei der Vermarktung von Gewerbeflächen/-objekten in den beiden Gewerbegebieten

·        insbesondere für die Dieselstraße, als bislang "gefangenes" Gewerbegebiet mit nur einer Ein-/Ausfahrt deutliche Verbesserung der Erreichbarkeit.

Die Unternehmen haben lange auf den Ausbau der „Nordumgehung“ gewartet, die gemachten Versprechen konnten nun endlich eingelöst werden.

Beim Ausbau des Abschnittes E kam es zu einer Bauverzögerung von zwei Jahren. Nachdem absehbar war, dass ein zeitnaher Ausbau der sogenannten Circle Line, der Anbindung der Städte Wülfrath, Velbert und Heiligenhaus an das Schienennetz, nicht realisiert würde, gingen Stadt Wülfrath und die Bezirksregierung von dem ursprünglich geplanten Brückenbauwerk über die bestehende Schienentrasse, auf der jetzt der Panorama-Radweg verläuft, ab, und bauten die Verbindungsstraße mit einer plangleichen Kreuzung aus.

Allerdings erklärte sich der Rat der Stadt Wülfrath im Jahre 2009 bereit, bei entsprechendem Bedarf durch die Realisierung eines Schienenprojektes nachträglich eine Brücke auf eigene Kosten (also ohne Fördermittel) herzustellen.

Auch der lange Winter mit den anhaltenden Bodenfrösten führte zu einer Verzögerung im Ausbau des Abschnittes E. Eigentlich war die Eröffnung des Abschnittes E für Ende 2012 geplant. Der hartnäckige Winter ließ die Ausbauarbeiten ruhen. Erst Ende März konnte auf der Großbaustelle weitergearbeitet werden.

 

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