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Pressemitteilung

Donnerstag, 13.02.2020

Klimaschutzmanagement der Stadt ist komplett - Philipp Schaube ergänzt seit dem 1. Oktober das Team

Philipp Schaube und Ursula Linda Kurzbach bilden das Team des Klimaschutzmanagement der Stadt Wülfrath

„Klimaschutz als Chance für das eigene Leben und nicht als Verzicht sehen“, davon ist Klimaschutzmanager Philipp Schaube überzeugt. Der 31-jährige Wirtschaftsingenieur komplettiert seit dem 1.10.19 das Klimaschutzmanagement der Stadt Wülfrath. Die Vollzeitstelle teilt er sich zu je 50 % mit seiner Kollegin Ursula Linda Kurzbach. Für Schaube, der in Wuppertal erfolgreich seinen Master abgelegt hat und nebenbei promoviert, eine ideale Kombination.

Spannend an seiner Aufgabe sind die breit gefächerten Themen, wobei der Klimaschutz in Wülfrath nicht erst mit Schaffung der Klimaschutzstelle begonnen hat, stellt Schaube mit Blick auf die bereits durchgeführten Maßnahmen wie z. B. die energetische Sanierung der Schulen fest. „Das Thema Klimaschutz wird in der Stadtverwaltung in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen bereits gelebt“, lobt er die fachübergreifende Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, wie zuletzt bei der 1. Wülfrather Klimaschutzmesse.

Strategien und Konzepte entwickeln, Förderanträge stellen - was erstmal trocken klingt, erweist sich in der Praxis als eine sehr interessante Arbeit. „Durch die breite Förderkulisse bestehen vielfältige Möglichkeiten, Fördergelder zu akquirieren, die die Stadt dringend braucht, um die beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen“, erläutert Klimaschutzmanagerin Ursula Linda Kurzbach. Frisch eingetroffen ist die Fördermittelzusage für die LED-Beleuchtungssanierung der Grundschule Ellenbeek und der Grundschule Parkschule in Höhe 35% und insgesamt ca. 82.000 Euro. „Bei der Sanierung geht es schließlich nicht nur um den Austausch der Leuchtmittel, sondern der kompletten Leuchte“, erläutert Kurzbach. Über die Energieeinsparung amortisiert sich im Laufe der Jahre der Eigenanteil der Stadt - ein Gewinn für die Umwelt und für den städtischen Haushalt.

Elektromobilität ist eins der Themen, um die sich Philipp Schaube aktuell kümmert. Bei welchen städtischen Fahrzeugen macht eine Umrüstung Sinn, welche Ladeinfrastruktur wird gebraucht? Zurzeit läuft die Bestandsaufnahme, bei der z. B. der Nutzungsrhythmus der Fahrzeuge analysiert wird. Im Anschluss sollen auch hier Fördermittel eingeworben werden.

Zu den vom Rat der Stadt Wülfrath beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen gehören u. a. die Umrüstung auf eine energiesparende Straßenbeleuchtung, die Förderung einer besseren Busanbindung zwischen S-Bahnen und Innenstadt und der Ausbau einer CO2-Bilanzierungssoftware für städtische Liegenschaften. Es gibt also noch viel zu tun. Die Maßnahmen müssen bis zum 31.02.2021 „angeschoben“ werden. Danach endet die dreijährige Förderung des Klimaschutzmanagements der Stadt Wülfrath. „Aus fachlicher Sicht brauchen wir dringend über dieses Datum hinaus ein städtisches Klimaschutzmanagement“, betont Dezernent Martin Barnat und weist auch auf die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes hin. Für den nächsten Sitzungslauf soll die Politik einen entsprechenden Vorschlag erhalten.

 

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