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Pressemitteilung

Montag, 07.01.2013

Informationsaustausch über die Notwendigkeit einer forensischen Klinik im Bergischen Land

Informationsaustausch über Notwendigkeit der Errichtung einer forensischen Klinik für die Region Bergisches Land zwischen der Fachebene des NRW-Gesundheitsministeriums und der Bürgermeisterin der Stadt Wülfrath

 

 Mit Vertreterinnen und Vertretern der für den Maßregelvollzug in Nordrhein-Westfalen zuständigen Fachabteilung des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums und dem Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug, Herrn Uwe Dönisch-Seidel, hat heute (04.01.2013) im Ministerium in Düsseldorf ein Informationsaustausch mit der Bürgermeisterin der Stadt Wülfrath, Frau Dr. Claudia Panke, stattgefunden. Anlass war das Angebot der Bergischen Diakonie Aprath (BDA), dem Land auf ihrem Gelände in Oberdüssel ein Grundstück für die Errichtung einer forensischen Klinik für den Landgerichtsbezirk Wuppertal, zu dem auch Wülfrath gehört, zur Verfügung zu stellen.

Zunächst wurden der Bürgermeisterin allgemeine Fragen zur Forensik beantwortet und ihr noch einmal die Notwendigkeit für die Errichtung einer Maßregelvollzugsklinik für die Region Bergisches Land erörtert. Um festzustellen, ob das von der Bergischen Diakonie angebotene Grundstück für die Errichtung einer forensischen Klinik gleich gut oder besser geeignet sein könnte als die zunächst vom Land benannte Fläche in Wuppertal/Müngstener Straße oder das sich derzeit nach einem Angebot der Stadt Wuppertal noch in der vertiefenden Prüfung befindende Grundstück Wuppertal "Kleine Höhe", ist eine vertiefende Prüfung der Fläche in Aprath erforderlich.

Deshalb wurde einvernehmlich vereinbart, zügig eine vertiefende Prüfung einer möglichen Eignung der Fläche der BDA vorzunehmen. Hierzu wird es zunächst ein weiteres Gespräch zwischen Vertretern des Ministeriums, dem Landesbeauftragten für den Maßregelvollzug, Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wülfrath und der Bergischen Diakonie Aprath geben.

"Ohne eine vertiefende Prüfung können keine fundierten Aussagen über die Eignung der Fläche für die Errichtung einer Klinik getroffen werden. Wir streben an, hier bis Anfang des nächsten Monats weiter zu sein" so der Ministeriumssprecher. Bürgermeisterin Dr. Claudia Panke sagte: "Ich verstehe das Interesse des Landes, das Angebot der Bergischen Diakonie gründlich prüfen zu wollen. Meine  Aufgabe ist dabei jedoch, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger und der Stadt zu vertreten."

 

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