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Pressemitteilung

Dienstag, 06.07.2010

Der Biosack hat ausgedient

Alle Grundstücks- und Wohnungseigentümer erhalten in den nächsten Tagen Infopost von der Abfallberatung. Zusammen mit einem Schreiben des Steueramtes werden die Eigentümer über die neue Bioabfallsammlung informiert. „Ab Januar 2011 hat der in vielen Haushalten unbeliebte Biosack in Wülfrath endgültig ausgedient“, so die Abfallberatung der Stadt. „Zu viele praktische und hygienische Probleme haben dazu geführt, dass die Sammlung der Bioabfälle in Kunststoffsäcken eingestellt wird.“

Für die Wülfrather Haushalte und Gewerbebetriebe bedeutet dies: Ab Januar nächsten Jahres wird es nur noch Biotonnen geben. Neben den bisherigen Tonnengrößen 120 Liter, 240 Liter und 1.100 Liter Biocontainer wird es zusätzlich die kleinere 60 Liter Biotonne geben, und das bei freier Wahl. Der Anschluss- und Benutzungszwang, der bisher in der Abfallsatzung festgeschrieben war, entfällt künftig.

Bioabfälle, das sind die kompostierbaren organischen Küchen- und Gartenabfälle, sind viel zu wertvoll, um mit dem Hausmüll verbrannt zu werden.

Bei den neuen günstigen Gebührensätzen, die 240 Liter Biotonne kostet nur noch 100 Euro im Jahr, die 120 Liter Biotonne nur noch 50 Euro und die 60 Liter Biotonne 25 Euro, lohnt sich das getrennte Sammeln der Bioabfälle um so mehr.

Die neue 60 Liter Biotonne eignet sich besonders für kleine Haushalte mit wenig kompostierbaren Küchen- und Gartenabfällen. Die Abfuhr bleibt wie bisher 14-tägig.

Bis Ende August haben die Eigentümer die Gelegenheit, für sich selbst oder für ihre Mieter eine individuelle Bioabfallentsorgung bei der Stadt zu bestellen. Mit dem Infoschreiben der Abfallberatung erhält jeder Eigentümer auch ein Bestellformular als Rückantwort.

Eigentümer, die ihre bisherige Biotonne beibehalten wollen, brauchen nichts zu unternehmen. Für sie bleibt alles unverändert, bis auf die günstigere Gebühr in 2011.

Weitere Informationen sind auch im aktuellen Abfallkalender nachzulesen.

 

 

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