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Pressemitteilung

Freitag, 29.07.2022

Beiträge der Stadt zur Senkung des Energieverbrauchs

Die zugespitzte Energiekrise erfordert bundesweit und damit auch in Wülfrath kurzfristige und sorgsam abgewogene Maßnahmen, die der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung Rechnung tragen.

Klimaschutz und Energiesparen sind bei der Stadt Wülfrath keine neuen Themen. Im Hinblick auf die Energiekrise und den Gas-Notfallplan, wird die Stadt Wülfrath die bereits eingeleiteten oder erfolgten Maßnahmen zum Energieverbrauch der städtischen Einrichtungen und Gebäude überprüfen und ggf. verschärfen.

Maßnahmen zur Energieeinsparung hat die Stadt bereits vor längere Zeit umgesetzt. Dazu zählen u. a. eine modernisierte Straßenbeleuchtung mit Umrüstung auf LED, die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Ratshausdach und die Modernisierung der Beleuchtung in mehreren Schulen und Sporthallen. Ein weiterer Schritt ist die kürzlich vom Rat beschlossene Einführung eines Energiemanagementsystems.  

Als kurzfristige Schritte sind geplant: Eine Überprüfung aller Heizungs- und Lüftungseinstellungen innerhalb der städtischen Gebäude sowie die Reduzierung der maximalen Temperatur an den Duschelementen in den Sporthallen und in der Wasser Welt.

Bereits realisiert wurde eine Senkung der Wassertemperatur und Lufttemperatur im Schwimmbad. Dies gilt nicht für den separaten Planschbeckenbereich. Der Saunabereich wurde geschlossen, die Warmbadetage fallen aus. Im Rathaus selbst gilt seit dem Frühjahr für die Dauer der Heizperiode eine Höchsttemperatur von 20 Grad in den Büros; ob auch für andere nicht als Büros genutzten Räume die 20 Grad-Marke gelten kann, wird derzeit geklärt.

Als weitere kurzfristige Anordnung werden die Waschbecken in den Toiletten im Rathaus auf ausschließlich Kaltwasser umgestellt.

„Mit dem Ziel noch mehr Einsparpotentiale zu eruieren, befasst sich im Rathaus aktuell eine Lenkungsgruppe, deren Aufgabe ist, ergebnisoffen sämtliche städtischen Optionen zur weiteren Einsparung von Energie unter Berücksichtigung sozialer und wirtschaftlicher Verträglichkeit auszuloten.

Gleichzeitig sind alle Beschäftigten dazu aufgerufen, Ideen zur Energieeinsparung in den städtischen Liegenschaften einzubringen“, so Paul-Georg Fritz, 1. Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Wülfrath.

 

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