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Pressemitteilung

Dienstag, 31.08.2010

Abfall-Annahmestelle Hammerstein: Bioabfälle verursachen hohe Kosten

Kleintierstreu, Obst, Gemüse und andere Bioabfälle aus Küche und Garten gehören nicht in die Grünabfallcontainer der Sammelstelle, sondern in die Biosäcke oder Biotonnen.

Viele Wülfrather Haushalte nutzen den Service der städtischen Abfall-Annahmestelle Hammerstein auf der Liegnitzer Straße. An manchen Wochenenden zählt das Aufsichtspersonal der Stadt viele hundert Autos, beladen mit Bauschutt, Metallschrott oder Grünabfällen. Die Abfälle werden in die Großcontainer eingeworfen und gelangen zu den verschiedenen Entsorgungsanlagen im Kreis Mettmann.

„Die Grünabfälle aus den Gärten haben dabei den größten Anteil aller angelieferten Abfälle“, so Abfallberaterin Ulrike Eberle. Zu den Grünabfällen zählen Rasenschnitt, Laub, Hecken- und Gehölzschnitt. „Viele Haushalte werfen zunehmend zu diesen Grünabfällen aber auch Fallobst, Salat- und Gemüseabfälle, Kartoffenschalen, Kleintierstreu und andere kompostierbare Bioabfälle aus Küche oder Garten in die Grünabfallcontainer ein“. Sind die Grünabfälle aus dem Garten (Rasen-, Hecken- und Gehölzschnitt) mit diesen Bioabfällen vermischt, zahlen die Stadt und damit die Wülfrather Gebührenzahler zu viel. Denn die Kosten für die organischen Abfälle (Bioabfälle) sind aufgrund des höheren Entsorgungsaufwandes (geschlossene Kompostierung mit hoher Maschinentechnik) mit 123,70 Euro je Tonne mehr als doppelt so hoch wie die Entsorgungskosten für reine Grünabfälle.

Im Container zugelassen sind Hecken-, Baum- und Strauchschnitt, Rasenschnitt, Blumenabfälle, Laub, Äste, Wildkräuter, Moos, Blumenerde und Wurzelballen. Die Abfallsatzung lässt nur die Anlieferung von Privathaushalten in haushaltsüblichen Mengen zu.

Für Kleintierstreu, Fallobst, Gemüseabfälle, Obst- und Kartoffelschalen oder andere Bioabfälle aus der Küche stehen die Biotonnen, und in diesem Jahr auch noch die Biosäcke, zur Verfügung. Zu den bisher üblichen Biotonnengrößen 120 Liter und 240 Liter wird es im nächsten Jahr zusätzlich eine kleine 60 Liter Biotonne für nur 25 Euro im Jahr (vierzehntägige Abfuhr) geben. Katzenstreu gehört übrigens in die Restmülltonne.

 

 

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