Stadtarchiv

Im Stadtarchiv finden die Bürgerinnen und Bürger Archivalien zur Lokalgeschichte. Diese Unterlagen stammen aus der Stadtverwaltung, von Wülfrather Bürgern, Vereinen, der Industrie- und Handwerksbetrieben.

Adresse
Stadtarchiv
in der Wülfrather Medien Welt
Wilhelmstraße 146
42489 Wülfrath

Stadtarchivar
Herr Nolte
Telefon: 02058 / 895771   Email: h.nolte@stadt.wuelfrath.de

Öffnungszeiten
dienstags und mittwochs: 10.00 bis 12.30 Uhr und 15.00 bis 18.00 Uhr
montags, donnerstags und freitags ist Herr Nolte in Heiligenhaus erreichbar unter 02056 / 13-214 oder h.nolte@heiligenhaus.de

Seit der Verabschiedung des Archivgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen im Mai 1989 sind die Kommunen verpflichtet, für die Aufbewahrung, Erhaltung, Erschließung und Nutzbarmachung ihres Archivgutes in eigener Regie Sorge zu tragen. Nach Ablauf der rechtlich vorgesehenen Aufbewahrungsfristen sollen alle kommunalen Dienststellen ihre Unterlagen aus den Altregistraturen dem Stadtarchiv zur endgültigen Aufbewahrung anbieten; die Bewertung über die Archivwürdigkeit obliegt dem Stadtarchiv.

Aufbewahrt, evtl. restauriert, sowie inhaltlich ausgewertet wird im Stadtarchiv so gut wie alles, was für die Geschichte der Stadt von Bedeutung ist. Neben den in der Verwaltung einer Kommune entstandenen Archivalien kümmert sich das Stadtarchiv um Bestände nicht-kommunaler Herkunft, die ihm entweder leihweise oder zum Endverbleib überantwortet werden. Derartige Bestände können Nach- und Vorlässe von Einzelpersonen sein, die in der Geschichte einer Kommune eine herausragende Rolle gespielt haben; es kann sich um Abgaben von Vereinen, Verbänden, von Parteien, von ortsansässigen Industrie-, Gewerbe-, Landwirtschaftsbetrieben, usw. handeln.
Im Stadtarchiv Wülfrath befinden sich Akten, die bis ins späte 17. Jh. zurückreichen. Das Schmuckstück des Archivs ist der Marktbrief von 1578, in dem Herzog Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg nach dem großen Brand den Wülfrathern vier steuerfreie Märkte bewilligt. Die Ratsprotokolle liegen seit 1846 vor. Auch Hausbücher, Adress- und Telefonbücher, Fotografien, Plakate, Karten, Zeitungen (ab 1875), Schriftgut über ortsansässige Vereine, Organisationen und Betriebe aller Art werden im Stadtarchiv aufbewahrt.
Meldekarteien wurden vor Jahrzehnten von der Verwaltung auf Mikrofiches übertragen, die Originale vernichtet. Bei personenbezogenen Auskünften sollten sich Familienforscher daher direkt an das Einwohnermelde- oder das Standesamt wenden.

Kaiser Wilhelmstraße um 1900 (heute: Wilhelmstraße)
Kaiser Wilhelmstraße um 1900 (heute: Wilhelmstraße)
Krappsmühle
Krappsmühle
Post in der Wilhelmstraße
Post in der Wilhelmstraße