Eingang Fußgängerzone "Zur Leov"

Ausgangssituation

Das historische Altstadtumfeld geht im Einmündungsbereich der Fußgängerzone Wilhelmstraße mit der Straße Zur Loev unvermittelt in offene Wohnbebauung über. Der Bereich wird durch den dominanten Straßenraum Zur Loev, die eingeschossige Eckbebauung, einen Ebenenversatz sowie ein Hochbeet geprägt.

Der Zugang zur Fußgängerzone ist aus westlicher Richtung optisch kaum wahrnehmbar und der Bereich des Wareplatzes mit seiner Gatronomie und Ladenlokalen erscheint abgehängt.

Blick zur Fußgängerzone
Goethestraße
Eingang Wareplatz
Parkstraße
Blick nach Westen

Gestaltungskonzept

Ziel der Neugestaltung ist es zum einen die Eingangssituation für aus westlicher Richtung kommende Besucher (Kreisverkehr / Parkplatz Loev und Panoramaradweg) zu betonen und einen adäquaten Auftakt zur Fußgängerzone / Altstadt zu schaffen. Zum anderen soll durch die gestalterische Einbeziehung der Wareplatz besser an die Fußgängerzone angebunden werden.

Dementsprechend wird das gleiche Oberflächenmaterial aus der Fußgängerzone im südlichen Gehwegbereich bis zum Wareplatz fortgeführt. Auf der Nordseite werden die Fahrbahnkante und das vorhandene Betonsteinpflaster weitestgehend erhalten. Falschparken auf der Südseite wird durch Poller verhindert. Der Fahrbahnquerschnitt der Straße „Zur Loev“ wird verringert und im Einrichtungsverkehr geführt, wodurch sich der südliche Gehwegbereich vergrößert. Das Hochbeet wird aufgelöst; eine Freitreppenanlage soll stattdessen zum Abfangen des Höhenunterschieds dienen.

Die vorhandenen Straßenlaternen auf der Nordseite und die Altstadt-Laternen auf der Südseite werden nicht ausgetauscht. Die Blauen Lichtpunkte aus der Fußgängerzone werden gemäß dem Lichtkonzept bis zum Eingang des Wareplatzes / Arkaden weitergeführt.

Die vorhandenen Beton-Pflanzkübel entfallen. Stattdessen sollen Bäume analog des weiteren Verlaufs der Straße Zur Loev ergänzt. Als weitere Ausstattungsgegenstände sind Fahrradständer, sowie Abfalleimer und ein Bello-Beutelspender vorgesehen. Die aus der Schwanenstraße verbleibenden Spielgeräte "Dino" und "Kugel" werden an Stelle der obsoleten Fahrradparker vor den Arkaden / engl. Telefonzelle aufgestellt.

Die Westnetz GmbH wird ihre Trafostation hinter dem VHS Gebäude zurückbauen und in dem Bereich Einmündung Zur Loev / Gartenstraße Ersatz schaffen. Dadurch werden ebenfalls Leitungsarbeiten erforderlich.

 

Im vorderen Bereich der VHS wird eine vom RWE gesponserte E-Bike Ladesäule aufgestellt.

Fertigstellung

Im Herbst 2014 wurde die Baumaßnahme fertig gestellt.