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Sauberes Wülfrath

Studien und jahrelange Erfahrungen in der kommunalen Praxis belegen, dass die Sauberkeit einer Stadt und des öffentlichen Raumes sehr wichtige Faktoren für die Lebensqualität und das subjektive Wohlbefinden der Bürger/innen sind. Es erfolgen viele Rückmeldungen und Beschwerden aus der Bevölkerung, sofern die öffentlichen Räume nicht dem subjektiven Sauberkeits- und Ordnungsempfinden entsprechen.

Auch in Wülfrath zeigen zahlreiche Anregungen und Hinweise aus der Einwohnerschaft den hohen Stellenwert eines sauberen Wülfraths. Die Politik hat im Rahmen der Strategie Wülfrath 22+ die Sauberkeit der Stadt als wichtigen Faktor für die Gewinnung von Neubürger/innen und ein angestrebtes Wachstum der Einwohnerzahl identifiziert.

Für die Verwaltung hat die Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet (Innenstadt und alle außenliegenden Ortsteile) eine hohe Priorität.

Seit Jahren werden Sauberkeitsmaßnahmen, Kampagnen wie z.B. „WIR für ein sauberes Wülfrath“, Aktionen und eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt, die zum Ziel haben, dass Wülfrath sauberer wird. Hierzu zählen zum Beispiel

  • Einmal jährlich Aktionstag „Wülfrather Dreck-weg-Tag“. Viele Hundert freiwillige Helfer/innen säubern die Straßenränder, Gehwege und öffentliche Flächen
  • Einmal jährlich Blumenpfanzaktion zur Verschönerung von öffentlichen Flächen und damit Vermeidung von Abfallablagerungen auf diesen Flächen
  • Tägliche und intensive Handreinigung in der Innenstadt (Fußgängerzone und nahegelegene Straßen/Gehwege/Grünanlagen)
  • Regelmäßige Leerung aller Straßenpapierkörbe und Beseitigung unerlaubter Abfallablagerungen
  • Kontrollen vor Ort durch die Abfallberatung und den Kommunalen Ordnungsdienst und Ahndung von verbotswidrig verursachten Abfallablagerungen
  • Vergabe von Sauberkeitspatenschaften
  • Aufklärungsaktionen sowie intensive und gezielte Öffentlichkeitsarbeit

Obwohl in den letzten Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen zur Stadtsauberkeit umgesetzt wurden und Wülfrath auch im Vergleich zu den anderen Städten im Kreis Mettmann sowie größeren Nachbarstädten grundsätzlich einen ordentlichen und sauberen Eindruck vermittelt, gibt es Problemstellungen, die eine Ausweitung und Weiterentwicklung der vorhandenen Ansätze notwendig erscheinen lassen. Hierzu zählen zum Beispiel

  • Zunehmend intensivere Nutzung des öffentlichen Raumes durch z.B. durch Zusammenkünfte, Events o.a. und das veränderte Freizeitverhalten der Bürger/innen unter anderem durch starke Nutzung von Fastfood im öffentlichen Raum und die Nutzung von to-go Verpackungen für diverse Lebensmittel
  • Wachsender Trend, Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegenzulassen, ohne die dafür vorgesehenen Abfalleimer oder Papierkörbe zu benutzen („Littering“)
  • Zunahme illegaler Abfallentsorgungen auf öffentlichen Flächen, z.B. Standplätzen für Depotcontainer oder anderen öffentlichen Plätzen oder in Grünanlagen
  • Problem von zu früh herausgestellten Abfallsäcken (Gelbe Säcke, Mehrbedarfssäcke) oder das Abstellen von nicht angemeldeten Sperrgutteilen auf Gehwegen oder anderen öffentlichen Stellen, die das Stadtbild erheblich negativ beeinträchtigen, Gefahrenpotentiale beinhalten und wiederum mit hohem Aufwand entfernt werden müssen.

Im Sinne des Ziels einer nachhaltigen, auch subjektiv von den Bürger/innen wahrgenommenen Stadtsauberkeit, hat die Verwaltung vorhandene Ansätze gebündelt und ein Handlungskonzept erarbeitet, das dazu beitragen soll, dem Trend zu Littering und Verunreinigung der öffentliche Räume entgegenzuwirken.

Konzept für ein sauberes Wülfrath v. 08.05.2020