Stadtrundgang

Der Wülfrather Ortskern zeichnet sich besonders durch seine historische Innenstadt mit dem idyllischen Kirchplatz, vielen kleinen Gassen, Fachwerkhäusern und Grünflächen aus. Hier kann man einkaufen, bummeln und einiges entdecken.

Ein Rundgang durch die Innenstadt

Der historische Kirchplatz

Ursprung Wülfraths oder Wolverothes war eine frühmittelalterliche Siedlung, die neben einem Fronhof, der in der Quellmulde des Angerbachs errichtet wurde, entstand. An der Stelle dieses Fronhofs steht heute das Altenheim gegenüber dem Parkplatz „Am Diek“. Mittelpunkt der Siedlung Wülfrath ist bis heute die evangelische Stadtkirche, um die sich der Marktflecken bildete. Direkt um die Kirche gruppieren sich Fachwerkhäuser z. T. mit Schieferverkleidung und Schlagläden im Bergischen Grün, die die Besucher in eine vergangene Epoche versetzen. Auch das Herz der Wülfrather hängt an diesem Ensemble: Jedes Jahr findet dort vom ersten Advents-Wochenende an der Herzog-Wilhelm-Markt statt. Ein zehntägiger vorweihnachtlicher Markt, der nicht nur die Herzen der Wülfrather höher schlagen lässt. Die Besucher kommen von nah und fern, um die bergischen Holzhäuschen mit ihren vielen Leckereien auf dem Kirchplatz aufzusuchen.

Liebenswerte Idylle

Die gesamte Altstadt ist gut erhalten: Ein kleiner, eng gebauter Kern mit verwinkelten Gassen und Gässchen und typischen bergischen Häusern bestimmen das Bild bis hin zum Straßenpflaster. Die Beschilderung wurde auf das Notwendigste beschränkt, um den mittelalterlich anmutenden Stadtkern voll zur Geltung zu bringen.

Die Idylle aber lebt. Hinter grünen Schlagläden vor dunklem Schiefer oder schwarzweißem Fachwerk, hinter Blumenkästen und zauberhaften Türen mit polierten Messingknöpfen wohnen Menschen von heute, die heute das Wohnen von gestern wieder entdecken. Bäume, gepflegte Rasenflächen - nicht nur auf dem Kirchplatz - gehören zum Stadtbild.

Naturnahe Architektur in der Formensprache Hundertwassers

Unweit der Innenstadt am Rande des Stadtparks liegt entsteht zurzeit das neue Wohngebiet Düsseler Tor, das Akzente setzt. Rund um den fertig gestellten Kindergarten mit seinem markanten Zwiebelturm, entstand eine Wohnbebauung in der Formensprache Friedensreichs Hundertwassers. Ein Rundgang durch die naturnahe Bebauung mit begrünten Dächern und vielen ungewöhnlichen Perspektiven lohnt sich auf jeden Fall.

Wülfrath bietet Erholung und Spaß

Zu allen Jahreszeiten sollte man spazieren gehen. Die klaren Konturen, die starken Kontraste in sich aufnehmen und verarbeiten. Ein Hauch altbergischer Gemütlichkeit wird dann wach. Hier gibt es keine Sorge um eine menschenleere Innenstadt. Nicht nur beim Weihnachtsmarkt, auch an einem "stinknormalen" Abend, nach Feierabend, sieht man die Leute. Sie flanieren, sie plaudern, sie schauen die Auslagen in den Schaufenstern der Geschäfte an. Die City lebt, jeder ist mittendrin.

Die schöne Umgebung Wülfraths lässt sich auf Spaziergängen und Wanderungen erkunden. Besonders die einzigartige von Menschenhand geschaffene Kulisse der alten Kalksteinbrüche, die sich zum Teil in Biotope für geschützte Tiere und Pflanzen verwandeln, macht die Besonderheit Wülfraths aus. Daneben gibt es aber auch liebliche Bachtäler, abwechslungsreiche Felder und immer wieder schöne Ausblicke von den umliegenden Höhen zu entdecken. Die 2007 erschienene Wanderbroschüre mit amtlicher Freizeitkarte "Wülfrath Erleben" ist im Bürgerbüro Wülfrath, im Zeittunnel und im Niederbergischen Museum für 9,80 erhältlich.

Kirchplatz von außen
Gasse in der Innenstadt
Kindergarten
Belebte Innenstadt