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Geförderter Breitbandausbau in Wülfrath

Die Digitalisierung der Gesellschaft ist in vollem Gange: neue Technologien und Dienstleistungen durchdringen nahezu jeden Bereich des Alltags.

Privathaushalte, Institutionen und Wirtschaftsunternehmen erleben durch die fortschreitende Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie neue Chancen des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit. Aus diesem Grund ist eine leistungsstarke Breitbandinfrastruktur unerlässlich.

Damit der Breitbandausbau auch dort realisiert werden kann, wo der privatwirtschaftliche Ausbau nicht umgesetzt wird bzw. erschwerte Bedingungen bestehen, unterstützt die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze. Zielsetzung des Bundes und der Länder ist es in den bisher nur unzureichend erschlossenen Gebieten Anreize für den privatwirtschaftlichen Infrastrukturausbau durch Telekommunikationsunternehmen zu setzen.

Während in den dicht bebauten Stadtgebieten oftmals schon eine vergleichsweise gute Breitbandinfrastruktur über die unterschiedlichsten Netzbetreiber realisiert wurde, gibt es aber gerade in den weniger stark verdichteten Ortsteilen und in den Stadtrandlagen oftmals noch „weiße Flecken“ hinsichtlich der erzielten Bandbreiten und der Netzabdeckung.

Auch die Stadt Wülfrath hat die Initiative ergriffen und Fördermittel für die „weißen Flecken“ und den Breitbandausbau der Gewerbegebiete beantragt. Nach umfangreichen Vorarbeiten und Untersuchungen konnten schließlich im Jahr 2020 die entsprechenden Förderanträge bei Bund und Land gestellt werden. Ferner wurden Vergabeverfahren zur Auswahl der mit dem Netzausbau zu beauftragenden Telekommunikationsunternehmen zum Abschluss gebracht.

Das geförderte Breitbandnetz in Wülfrath wird gemäß NGA-Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland als sog. "offenes Netz" (Open Access) errichtet. Somit wird auch anderen Internetanbietern (Providern) der Netzzugang gewährt und Dritte können ebenfalls entsprechende Endkundendienste anbieten. Ein Providerzwang oder auch eine allgemeine Anschlusspflicht der förderfähigen Adressen im Stadtgebiet besteht nicht.

Weitere Informationen zum Bundesförderprogramm Breitband entnehmen Sie bitte den Internetseiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur:

https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandfoerderung/breitbandfoerderung.html

Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen zur Breitbandförderung des Landes Nordrhein-Westfalen auf den Internetseiten des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen:

https://www.gigabit.nrw.de/

oder auf den Internetseiten der Bezirksregierung Düsseldorf:

https://www.brd.nrw.de/themen/kommunales/geschaeftsstelle-gigabit-nrw

 

Infrastrukturantrag ("Weiße-Flecken-Förderung")

Im Rahmen der Ausschreibungen für die Breitbandförderung der „weißen Flecken“ (Hausanschlüsse mit weniger als 30 Mbit/s Bandbreite) hat sich die MUENET GmbH & Co. KG aus Rosendahl durchgesetzt. Die Stadt beabsichtigt nach Zugang des Fördermittelbescheides des Bundes, voraussichtlich Anfang 2022 mit dem Telekommunikationsunternehmen einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Im Interesse einer Beschleunigung des Ausbauvorhabens konnte jedoch mit dem Fördermittelgeber ein vorzeitiger Baubeginn abgestimmt werden.

Der Ausbau im Rahmen der „Weißen-Flecken-Förderung“ ist zwischenzeitlich im nördlichen Stadtgebiet gestartet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2022 sollen alle Arbeiten an der zukunftssicheren Breitbandinfrastruktur abgeschlossen werden. Der Netzausbau durch die MUENET GmbH & Co. KG umfasst rund 45 km Glasfaserleitungen und betrifft insgesamt 196 Anschlussadressen.

Die geförderte Netzinfrastruktur wird gemäß NGA-Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland als sog. "offenes Netz" (Open Access) errichtet. Somit wird auch anderen Internetanbietern (Providern) der Netzzugang gewährt und Dritte können ebenfalls entsprechende Endkundendienste anbieten. Ein Providerzwang oder auch eine allgemeine Anschlusspflicht der förderfähigen Adressen besteht nicht.

Die Förderung des Breitbandausbaus in den "weißen Flecken" beläuft sich auf rund 4,9 Millionen Euro und wird jeweils zur Hälfte von Bund und Land getragen. Da sich die Kommune in der Haushaltssicherung befindet übernimmt das Land NRW den städtischen Eigenanteil in Höhe von 10 %.

Als erste Anlaufstelle für Rückfragen zum geplanten Ausbauvorhaben wenden Sie sich bitte an:

MUENET GmbH & Co. KG
Birkenweg 10
48720 Rosendahl

Andreas Richter
Telefon: 02566/26929611
E-Mail: richter@muenet.net

Weitere Informationen zum Breitbandausbau der MUENET GmbH & Co. KG finden Sie zudem auch im Internet unter:

https://www.muenet-glasfaser.de/orte/kreis-mettmann/wuelfrath-gefoerdert/

 

Sonderaufruf Gewerbegebiete

Neben der „Weißen-Flecken-Förderung“, welche vornehmlich die unterversorgten Privathaushalte in den Blick nimmt, sieht die Stadt Wülfrath allerdings auch die Notwendigkeit die Teilnehmeranschlüsse in den Gewerbe- und Industriegebieten Wülfraths mit einer zukunftssicheren Breitbandinfrastruktur (d.h. mind. 1 Gigabit/s symmetrisch) auszustatten.

Aus diesem Grund wurden parallel zum Infrastrukturantrag (s.o.) auch Fördermittel im Rahmen des „Sonderaufrufs Gewerbegebiete“ bei Bund und Land beantragt. Im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens konnte sich hier die epcan GmbH aus Vreden durchsetzen. Analog zur „Weißen-Flecken-Förderung“ beabsichtigt die Stadt Wülfrath nach Zugang des Fördermittelbescheides des Bundes, voraussichtlich Anfang 2022 mit dem Telekommunikationsunternehmen einen Kooperationsvertrag abzuschließen.

Der Netzausbau in den Gewerbe- und Industriegebieten umfasst rund 50 km Trassenbau und betrifft insgesamt 243 Adresspunkte.

Die geförderte Netzinfrastruktur wird gemäß NGA-Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland als sog. "offenes Netz" (Open Access) errichtet. Somit wird auch anderen Internetanbietern (Providern) der Netzzugang gewährt und Dritte können ebenfalls entsprechende Endkundendienste anbieten. Ein Providerzwang oder auch eine allgemeine Anschlusspflicht der förderfähigen Adressen besteht nicht.

Die Förderung des Breitbandausbaus in den Gewerbe- und Industriegebieten beläuft sich auf rund 1,6 Millionen Euro und wird jeweils zur Hälfte von Bund und Land getragen. Da sich die Kommune in der Haushaltssicherung befindet übernimmt das Land NRW den städtischen Eigenanteil in Höhe von 10 %.

Als erste Anlaufstelle für Rückfragen zum geplanten Ausbauvorhaben wenden Sie sich bitte an:

epcan GmbH
Stadtlohner Str. 6
48691 Vreden

Lisa Ottenhues
Telefon: 02564/883374
E-Mail: LO@epcan.de

Weitere Informationen zum geförderten Breitbandausbau in den Gewerbe- und Industriegebieten der Stadt Wülfrath folgen in Kürze.

Die Fördergeber im Überblick: